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In der Zukunft zu leben

Autorenbild: Lilac Lila
Lilac Lila
5. Feb.
1 Min. Lesezeit

In der Zukunft zu leben,

ohne sich im Moment zu verlieren oder zurückzuschauen,

den Tunnel zu verlassen und sich ins Weite zu trauen.

Die Stille im Auge des Sturms zu genießen,

soll das Umfeld herumschleudern und fliegen,

solange ich mit dabei und zusehen darf.

Wann hat man etwas erlebt,

außer es nimmt ein Teil von dir,

ein Geschenk oder eine Last?

Vergeht die Zeit wenn man sie aufnimmt,

schwindet  die Kraft wenn man sie ausübt,

verliert man wenn man probiert?

Sehe ich richtig, alles, oder nur Brüche,

falls nein, würde ich mir selbst nicht vertrauen,

und mich trotzdem in den Fall lassen.

Stürzen will ich,

bis es mich weder schreckt noch schmerzt,

ungewiss ob ich wieder aufstehen werde.

Hatte ich denselben Gedanken nicht beim letzten Mal schon?

Wie naiv eigentlich,

wieso ich mich von irgendwas einschränken lassen soll,

wenn ich oft Traum von Erinnerung kaum unterscheiden kann,

über meine subjektive Vergangenheit munkle,

und den Wald vor den Bäumen nicht sehe.

Weg mit allem und jedem,

was bleibt mir.

Ago, ergo sum, vergiss das Denken.

Jeder Gedanke, der mich nicht nicht in die Handlung drückt, ist verschwendete Zeit und Energie.

Was bringen mir Jahre an Kopfzerbrechen, was sag ich hier, wie benimm ich mich dort, wo geh ich hin.

Völlig unnötig.

Lieber schau ich auf das, was direkt vor mir liegt und kümmer mich.

Aller Einbildung ist nutzlos und trügend.

Verschwendung!

Raub!

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