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Akin’s Traum 

  • Autorenbild: Lilac Lila
    Lilac Lila
  • 17. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Ich hatte vor einigen Wochen das Vergnügen, Akin’s Traum, die Burgtheater Vorführung von Akın Emanuel Şipal, mittig in der rechten Paterre am Parkett sitzend genießen zu dürfen. Siehe: https://www.burgtheater.at/produktionen/akins-traum.  


Begleiten tut uns das Schauspiel Köln in eine Reise durch das Osmanische Reich, beginnend mit Osman dem Ersten, jenen, den eines Nachts ein Traum mit einer sich wie ein gigantischer Baum über Grenzen streckenden und um die im Schatten badenden Einwohner von der Hitze zu schützenden Vorstellung einer Nation aufsuchte.  


Das Stück betont eine positive Zuneigung gegenüber den Idealen solcher Vorstellung, die als Schultern zu betrachten sind, auf denen wir stehen; besteht dennoch wiederkehrend in ausführlichem Ausdruck auf die irrsinnigen Entscheidungen, dem im Laufe der zumeist in absoluter Monarchie regiertem Reich zuzustehen sind.  


Besonders bewegend war der ständige Konflikt des Hauptdarstellers, der sich als junger Türke in seiner schicksalhaften Beauftragtheit begrenzt fühlte, und sich auf eine Reise in seine jahrhundertspannenden Geschichte begibt, um sich in einem neuen Kapitel, in einem heute ähnlichem Bemühen, unserem Europa, zu entfalten. Zusammen mit der Dramaturgie der Frau Lea Goebel und Regie von Stefan Bachman, hüpfte die Stimmung von Ernst auf Witz, von Scham auf Gesang, von Trauer zu Hoffnung, und zu guter Letzt Wut. 

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